Kreuzfahrten: Droht jetzt ein Preiskampf?
abgelegt im Archiv Trends am 09.02.10

© chippenziedeutch
Was passiert, wenn es einerseits mehr Anbieter in einem Markt gibt, andererseits aber das zur Verfügung stehende Geld knapper wird? Wer mit bescheidenen Wirtschaftskenntnisse argumentiert, der wird mit "Preiskampf" oder "Schlussverkauf" antworten. So tut es auch die Süddeutsche Zeitung und zwar in Bezug auf Kreuzfahrten:
Kreuzfahrten wiesen zwar in den vergangenen Jahren jene sagenhaften Wachstumsraten auf, von der die Tourismusindustrie ansonsten nur träumen konnte. So sind die meisten Flugreisen längst mit dem Makel des Schnäppchens behaftet. Für viele Touristen scheint die Auswahl ihres Urlaubszieles von einem möglichst niedrigen Preis abzuhängen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt diesen Trend.
Da passt es ins Bild, dass die Kapazitäten auf hoher See in diesem Jahr um 25.000 Plätze erhöht werden. Doch Halt: was ist mit den vielen Neukunden? Denn diese sind aus meiner Sicht keineswegs auf ein Billigangebot aus, sondern möchten endlich einmal eine richtige Kreuzfahrt erleben. Und das geht nun einmal nicht billig sondern bestenfalls günstig oder preiswert.
So wird es auch im Kreuzfahrtmarkt kommen wie in allen anderen Bereichen: Qualität setzt sich letztlich durch und mit reinen Billigangeboten (so es diese überhaupt je geben wird) kann man sicher keinen Staat machen.
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Tags: Kreuzfahrten Kreuzfahrtschiffe Schiffsreise Preise Preiskampf
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Wong
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