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Reiseziele
von Markus Holz am 20.11.08

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Alle reden vom Kreuzfahrtboom. Doch neben den Reedereien und den Werften profitieren nicht nur diejenigen aus See von der Nachfrage nach Schiffsreisen, sondern auch die Häfen. Das berichtet DW-World, wo wir nicht nur erfahren, dass mittlerweile fast alle Einkommensschichten auf Kreuzfahrt gehen, sondern auch die angelaufenen Städte mit wahren Touristenströmen rechnen können. Ein Beispiel ist das südfranzösische Marseille:
Je mehr Schiffe in Marseille an- oder ablegen, desto mehr Touristen kommen auch in die Stadt. In den vergangenen 15 Jahren ist die Zahl der Kreuzfahrt-Gäste auf Landgang von rund 12.000 auf mehr als 500.000 gestiegen.
Das liege auch an den Schiffen, die immer größer würden, sagt Maxime Tissot, Leiter der Marseiller Fremdenverkehrsorganisation. Bald werde es Schiffe geben, auf denen 4000 Touristen Urlaub machen könnten.
Dabei kommt der Stadt zugute, dass der Hafen auch gigantischen Kreuzfahrtschiffen einen Ankerplatz bieten kann, was ansonsten lediglich in Genua, Barcelona und Rom möglich ist.
Entsprechend schnürt die Stadt nun auch so genannte "Best of..."-Pakete, die dem knappen Zeitbudget der Landgänger Rechnung trägt. Eine Idee, die sich sicherlich auch in deutschen Häfen wie Kiel oder Rostock bezahlt machen würde.
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