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von Markus Holz am 02.06.09

© Alessio85
Nicht, dass Silvio Berlusconi Besitzer einer Kreuzfahrt-Reederei ist. Der Mann meint es offensichtlich wirklich Ernst und geht davon aus, dass sein Vorschlag einer Kreuzfahrt für die Opfer der Erdbeben-Katastrophe in Norditalien mit Begeisterung angenommen wird.
Wird er aber nicht, zumindest nicht von der Tageszeitung "Die Welt". Dort erfahren wir Details über den etwas skurrilen Vorstoß des italienischen Regierungschefs:
Die Nachrichtenagentur ANSA zitierte ihn mit den Worten, es würden einige Reisen in der Adria für diesen Sommer organisiert. Möglich seien vielleicht auch Kreuzfahrten für ganze Familien und Jugendliche.
Berlusconi, der in seinen jungen Jahren als Sänger auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitete, äußerte sich während eines Besuchs in L'Aquila, der am schwersten von dem Beben der Stärke 6,3 betroffenen Stadt. Insgesamt wurden fast 300 Menschen getötet, 50.000 wurden obdachlos.
Ob da eine Kreuzfahrt das richtige Mittel ist, wage ich entschieden zu bezweifeln. Doch eine Kreuzfahrt in der Adria ist durchaus eine Verlockung - wenn man denn sonst keine Sorgen hat.
Permalink: Berlusconi: Kreuzfahrt für Erdbebenopfer
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Wong
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